Zu welcher Tageszeit trainiert man effektiv?

Die Uhrzeit ist sekundär wichtig. Ganz vorneweg für ein erfolgreiches Training, Gewichtsabnahme, Muskelaufbau und Ausdauer ist die Kontinuität. Dranbleiben und regelmäßig trainieren. Erfahrene Fitnesstrainer empfehlen pro Woche mindestens zwei bis vier Trainingstage. Alles was darüber hinausgeht, bringt dich zweifelsohne genauso weiter. Trainierst du seltener, entsteht kein Rhythmus, dein Körper gewöhnt sich nur schwer an die Abläufe und es verändert sich umso weniger. Nur wer regelmäßig trainiert, wird langfristig Erfolge sehen.

Jetzt aber noch ein paar Worte zur idealen Tageszeit. Gibt es die überhaupt? Hast du bereits eine fixe Routine und trainierst beispielsweise jeden Morgen nach dem Frühstück? Perfekt, dann behalte das bei. Du hast einen Rhythmus und trainierst regelmäßig – besser kann es kaum laufen.

Da man sich meist am späten Nachmittag/frühen Abend vermehrt bewegt, erreicht die Temperatur deiner Muskulatur ungefähr dann ihr Maximum. Allerdings erreichst du diesen Zustand zu jeder Tageszeit, sofern du dich vor dem Training ordentlich aufwärmst. Aber auch deine Lebensumstände sind ausschlaggebend für ein effektives Training. Hast du viel Stress, schläfst du nachts nicht gut, gibt es Probleme, die dich aktuell psychisch mitnehme? All das spielt einen Faktor, wenn du Sport treibst.

Mehrere Studien bestätigen, dass dich ein abendliches Training nicht daran hindert gut zu schlafen. Tatsächlich wurde ersichtlich, dass einige Probanden nach dem abendlichen Training schneller und tiefer schlafen konnten als jene, die nicht abends trainierten.

Auf dem Weg zum Training mitsamt NEOLYMP Sportmatten

Wissenswert für alle Diabetiker:

Eine australische Studie der Australian Catholic University in Melbourne fand heraus, dass übergewichtige Männer mit Diabetes Typ 2 im Alter zwischen 30 und 45 Jahren ihren nächtlichen Blutzuckerwert deutlich senken konnten, indem sie abends vor dem Zubettgehen trainierten.

Nach einem 5-tätigen Training unter Aufsicht mit fettreicher Diät verbesserten sich die Stoffwechselpara¬meter der Probanden deutlich. Man stellte eine positive Entwicklung des Fett- und Aminosäurestoffwechsels mit niedrigerem Cholesterin und Triglyzeriden fest. Außerdem verbesserte sich der Nüchternblutzucker, der nach Einschätzung von Prof. John Hawley (Direktor des Instituts), durch den Einfluss nächtlicher Glukosewerte besonders begünstigt wurde.

Quelle: https://www.acu.edu.au/about-acu/news/2021/may/evening-is-the-best-time-of-day-to-exercise-for-glycaemic-control-acu-study

Und nun die jeweiligen Vorteile zusammengefasst:

Morgens:

- Trainierst du schon morgens, bist du direkt energiegeladen und kannst voller Power in den Tag starten.
- Trainierst du in einem Fitnessstudio, hast du meist ganz viel Platz und freie Geräteauswahl, denn viel los, ist dort früh morgens eher selten.
- Was hältst du von einer Runde Krafttraining? Auf geht’s, denn dein Testosteronspiegel ist morgens am höchsten. Das bedeutet für dich im Umkehrschluss: erhöhter Muskelaufbau.

Abends:

- Die Muskeltemperatur ist, wie wir bereits wissen, am späten Nachmittag/frühen Abend am höchsten, das steigert die Leistung.
- Hattest du einen stressigen Tag, hilft dir dieses abendliche Training zu entspannen und den Stress abzubauen.
- Dir bleibt nach dem Training mehr Zeit dich wieder zu regenerieren.

Doch am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, wann er trainieren möchte. Kommst du morgens nur schwer aus dem Bett, wähle besser einen späteren Zeitpunkt für dein Training. Nicht, dass dein Bett zur täglichen Ausrede wird. ;)

 Mann trainiert mit NEOLYMP Pull-up-Bändern

GET IT NOW!